Der Tag hat heute mit einer guten Nachricht begonnen. Meine Tante wurde negativ auf COVID-19 getestet. Zum Glück. Das bringt einen schon noch einmal mehr zum Nachdenken. Täglich hören und sehen wir die Nachrichten, lesen Berichte, bleiben informiert. Und ich bin schon seit Wochen der Überzeugung, dass wir leider irgendwann alle jemanden im Verwandtenkreis haben, der sich ansteckt. Oder wir bekommen es sogar selbst.
Umso besser, dass es dann heute doch nicht soweit war. Hoffentlich bleibt es auch so. Und das wünsche ich euch allen.

Um beim Thema zu bleiben: Gestern habe ich 15 Schutzmasken bestellt. Ja, habe ich. Für uns, unsere Eltern, meine Schwester, für Timos Oma und noch 5 extra für meine Tante Ina. Sie arbeitet in einem Altenheim und selbst da gibt es kaum noch Möglichkeiten sich zu schützen.
Wir wissen, dass Stoffmasken nicht vor der Infektion schützen, aber sie helfen, andere zu schützen und vermindern das Risiko „angespuckt“ zu werden. Zumal ich heute auch gelernt habe, dass man den Schutz erhöhen kann, wenn man sich die Stoffmaske mit einem Kaffeefilter auslegt. Aber ACHTUNG! Trotzdem ist eine Stoffmaske noch keine medizinisch zertifizierte Maske!
Ich habe die Masken online bestellt. Bei www.hosen-kotter.de. Eine Textil-Firma, die aufgrund der Krise schließen musste und seitdem auf die Herstellung von wiederverwendbaren Stoffmasken umgestellt hat. Die Masken sind aus 100 % Baumwolle, bei 90 Grad waschbar und hochwertig verarbeitet. Finde ich eine gute Sache! Gerade in Zeiten, in denen andere Textilunternehmen mit zwei Buchstaben oder drei Streifen, nicht auf gute, sondern auf ganz hinterf…. Ideen kommen. Aber denen gebe ich hier mit Sicherheit keine Plattform.

Ich bin mir recht sicher, dass auch für uns demnächst die Masken-Pflicht kommt. Auch wenn seitens der Politik noch gesagt wird „Das sehen wir derzeit nicht.“. Nicht falsch verstehen, ich finde unsere Politik macht das sehr gut, aber zu viele Sachen, die nicht gesehen wurden, sind jetzt sehr gut sichtbar. Aber auch definitiv nötig.
Von daher bin ich mir recht sicher, dass ich die Masken für uns keine Sekunde zu früh bestellt habe. Denn gesund bleiben wollen wir ja doch alle.

Gesund ist auch ein gutes Stichwort. Ich lebe für meine Verhältnisse gerade furchtbar gesund. Wer mich kennt, weiß: Obst und Gemüse ersetze ich durch Schokolade und Fleisch.
Aber ich bessere mich. Gestern (Tag 10) z. B. in dem Salat, war der Salat Babyblattspinat! Dazu gab es Granatapfelkerne. Und momentan teile ich mir mit Timo täglich einen Apfel PLUS die Banane, die ich jeden Tag in meinem Müsli verarbeite.
Sowas kennt mein Körper normalerweise gar nicht, aber ich habe das Gefühl, auch mein Körper ist im Krisen-Modus und beugt sich den nötigen Maßnahmen.
Nützt ja nix.

Und da wir alle auch etwas Normalität brauchen – mein Körper natürlich auch – haben wir uns heute eine leckere Pizza bestellt. Also jeder eine. ? Nur weil man das Bett teilt, muss man ja nicht auch die Pizza teilen. Alles hat seine Grenzen.
Wir hatten also ein leckeres Abendessen und die Pizzeria, mit einem unglaublich netten Liefer-Burschen, einen weiteren Auftrag. So geht aktive und sehr leckere Nachbarschaftshilfe.

Die Pizza haben wir uns übrigens telefonisch auf dem Nachhauseweg von unserem Spaziergang – REWE hin und zurück, wir hatten keine Müßigkeiten (Tag 1) mehr – bestellt. Und in unserer Straße haben wir auch einen der Regenbogen entdeckt, die man jetzt überall sehen kann. Ich finde genau diese kleinen Dinge, sind es, die jetzt Hoffnung geben. Hoffnung, dass alles wieder gut wird. Vielen Dank an den fleißigen Künstler.

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