An alle „Der Staat kontrolliert uns-Verschwörungstheoretiker“, ihr seid also der Meinung, man veräppelt uns seit mindestens 6 Monaten, wenn nicht sogar länger? Corona ist nur eine Maßnahme der Regierung, um uns zu kontrollieren, einzuschränken und systematisch die Wirtschaft zu zerstören/beeinflussen?! Hmm, dann richtet doch mal den Blick in die Türkei.
Für mich ein tolles Urlaubsland mit unglaublich gastfreundlichen Menschen, allerdings politisch und (menschen-)rechtlich eine Katastrophe.
Neben dem was sich Erdogan in den letzten Jahren sowieso schon geleistet und bestimmt hat, kam nun heute die Meldung, dass die Türkei bzw. die Regierung ab sofort die social media-Kanäle bzw. die darin enthaltenen Postings, Beiträge und Kommentare der User, kontrolliert und entsprechende Maßnahmen ergreift, wenn es nicht gefällt. Schon immer sind Presse und Fernsehen unter der Kontrolle der Regierung – absolut keine Pressefreiheit. Und wer doch aus der Reihe tanzt – sprich seine Meinung sagt -, muss sehen, dass er sich in Sicherheit bringt, da man sonst wegen Verrat und Terrorverdachts ins Gefängnis kommt.
Nochmal an die o. g. Menschengruppe: Meinungsfreiheit ist in unserem Land ein Grundrecht – selbst ihr Alu-Köppe dürft eure Meinung äußern, aber wir dürfen euch eben auch nen Schein ausstellen 😉

So nun kann die türkische Regierung also instagram, facebook und Co. kontrollieren. Und zwar werden Dependancen der Organisationen in der Türkei eröffnet und ein ausdrücklich türkischer Staatsbürger ist dann damit beauftragt zu kontrollieren, dass niemand die Regierung bzw. Erdogan und seine Familie beleidigt, kritisiert und/oder in Frage stellt.
D. h. – so habe ich es heute im Radio gehört – diesem Kontrolletti sollen auch die Adressen der „Straftäter“ übermittelt werden. Was wahrscheinlich wiederum heißt, dass die türkische Polizei ruckzuck bei denen auf der Matte steht und wahrscheinlich nicht lange fackelt und sie einkassiert.
Hier ist „big brother is watching you“ absolut beängstigender Alltag und das nicht nur im öffentlichen sondern so auch im privaten Raum.
Jetzt könnte man aus psychologischer Sicht sagen, dass Erdogan ein ganz armes, verunsichertes Würstchen ist und von daher mit Kritik an seiner Position – was in unserem Land an der Tagesordnung gegenüber Politikern ist (mit Kritik und Beleidigungen!) – nicht umgehen kann.  Was macht der Diktator also, er kontrolliert und schränkt sein Volk ein. Systematisch. Achso und um den Bogen zum Anfang des Textes zu schlagen: Die Wirtschaft zerstört er damit auch nach und nach. Denn ich gehöre zu den Menschen, wie viele andere auch, die nicht mehr in der Türkei Urlaub machen (und das tut mir wirklich leid), weil ich diese Regierung nicht akzeptiere und somit auch nicht unterstützen möchte. Zumal man ja ggf. wirklich Angst haben muss, festgesetzt zu werden, wenn man unbedacht etwas „Erdogan/Regierungs-kritisches“ sagt – so wie man es von Zuhause gewohnt ist, weil da darf man ja seine Meinung sagen. Gell.
So, also das was hier in Deutschland manche als Kontrolle empfinden … macht euch nicht ins Hemd, setzt den Aluhelm ab und haltet mal den Ball flach!

Zu meinem nächsten Tagesordnungspunkt habe ich leider kein Foto. Aber das ist ja nichts Neues, dass man Phantome nicht fotografieren kann. Selbiges ist uns nämlich gestern Abend zum wiederholten Male begegnet. Und zwar in Form einer zweiten fremden Katze.
Da die Temperaturen es zulassen, haben wir momentan abends relativ lange noch die Haustür offen, damit Nil sich frei bewegen kann. Und wir liegen so auf der Couch – ich mit Blick Richtung Wohnzimmer- und Haustür – und plötzlich steht eine schwarze, buschige Katze in der Wohnzimmertür. Die letztens hatte sich nur bis in den Flur vorgewagt. Naja, da war sie plötzlich und ich habe relativ erschrocken gerufen „Ja, wer bist du denn?“. Ich glaube Timo dachte, da steht eine Person – er konnte die Katze nicht sehen 😊
Die Katze hat sich natürlich erschrocken und hat das Weite gesucht. Schon interessant. Wir kennen beide „Eindringlinge“, da sie hier in der Gegend und vor allem hier im Garten, wie Nil, Freigänger sind. Nur, dass sie sich jetzt ins Haus vorwagen ist eher neu.
Da Nil gestern Abend auch gerade im Haus war, haben wir mal nachgefragt, ob irgendeine Party ansteht oder sie ihren Freunden vielleicht den Tipp mit ihren „Pflege-Besitzern“ gegeben hat. Wir haben leider keine Antwort bekommen. Nützt ja nix. Mal sehen, wie es weitergeht.

Letzter Punkt für heute: Money, Money, Money.
Vielleicht habt ihr es auch in den Nachrichten gehört und ich suche schon seit Samstag: Eine Umfrage der Bundesbank hat ergeben, dass die Menschen im Schnitt 107 € im Geldbeutel und 1364 € Bargeld Zuhause haben. Wie gesagt – ich suche noch.
Ich gehöre tatsächlich zu den Menschen, die seltenst Bargeld im Portmonee haben. Da war ja Corona sehr zuträglich. Vorher wäre doch keiner auf die Idee gekommen, beim Bäcker ein paar Brötchen mit Karte zu bezahlen. Also, falls o. g. Info für euch neu war, vielleicht solltet ihr euch auch mal auf die Suche machen. Es kann aber natürlich auch sein, dass der Bargeld-Betrag direkt mit der pro Kopf Verschuldung (ab Geburt) in Deutschland, verrechnet wird. Man weiß es nicht. Ich halte auf jeden Fall die Augen weiter offen.

Zuletzt noch ein Musik-Tipp. Irgendwie war mir heute nach der Sarah Connor-Musik vom Album „Herz Kraft Werke“. Tolles Ding. Alle Lieder sind super, aber meine absoluten Lieblingslieder und Tränengaranten sind „Ich wünsch Dir“ und „Keiner pisst in mein Revier“. War super, da ich die Musik bei der Arbeit gehört habe 😊

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