Heute hatte ich einen freien Tag – als Ausgleich für die Mehrstunden am Montag. Gut, dann machen wir das mal. Nützt ja nix, die Stunden müssen ja gleich wieder abgefeiert werden.
Glück war es auch insofern, dass die Nacht endlich wieder etwas kühler war, so kam es mir ganz gelegen, dass ich keinen Wecker stellen musste. Wir haben mit kühlem Wind im Schlafzimmer etwas Schlaf nachgeholt.
Genutzt habe ich meinen Urlaubstag als erstes für eine erneute Tour zum IKEA in Kaarst. Da gab es nämlich gestern Bananenpflanzen für nur 9,99 €. Und da ich manchmal leider nicht so Entschluss-freudig bin, habe ich gestern keine gekauft, aber auf dem Rückweg merkte ich schon, dass ich eine Pflanze haben möchte. Also hab ich mich heute Vormittag auf den Weg gemacht und Glück gehabt – ich habe die vorletzte Bananen-Topfpflanze bekommen 😊
Gegen kurz nach zwölf war ich wieder zurück und habe mir eine Auszeit im Garten mit Sansa, Bran und Tyrion gegönnt – ich habe gelesen.
Um kurz nach 14 Uhr ging es dann auch schon wieder weiter. Ich musste nach Haan, um mir dort bei einem orthopädischen Schuh- und Einlagenmacher die Füße vermessen zu lassen. Ich hatte ja schon gesagt, dass der Sehnenstrang in meinen Fußsohlen entzündet ist. Der Grund dafür sind zu dünne bzw. zu wenig ausgleichende Einlagen, die ich zuvor woanders bekommen habe. Sie sind zu flach und zu weich, was dann im Endeffekt gar keinen Effekt hat und das ist nicht Sinn der Einlage. Jetzt dauert es noch ca. 10 Tage und ich bekomme wieder die guten Einlagen. Da kann man wieder mal nur sagen, man sollte wirklich auf die alteingesessenen Meister-Betriebe vertrauen und dann auch keine Experimente machen, wenn die Arbeit gut war.
Der nächste Stopp war dann meine Solinger Wohnung. Einmal durchlüften, Treppenhaus putzen und Blumen gießen – zumindest das was mal die Blumen (auf dem Balkon) waren.
Im Anschluss ging es dann gleich weiter zu meinem kleinen Großcousin Oskar. Der Kleine ist nämlich jetzt ein Großer und wurde heute eingeschult. Aus diesem Anlass haben wir uns in kleiner Runde getroffen. Ein bisschen Familien-Normalität, aber natürlich war auch hier Corona Thema. Vor allem das Thema Masken und Maßnahmen in den Schulen. Naja, viel kann man dazu gar nicht sagen. Es ist, wie es ist. Wer weiß, wie lange die Schulen überhaupt offen bleiben.

Gegen 20 Uhr ging es dann auch wieder nach Hause. Ruckzuck über die Autobahn und dann war er wieder da: der Twingo-Panzer!
Ich muss echt sagen, diesmal ging mir diese kleine, lila Karre wirklich auf den Keks. Ich hatte schon mal davon berichtet. Vor Timos Haus ist ein Parkstreifen, der ausreichend ist für zwei Kombis. Und diese Twingo-Fahrerin schafft es jedes Mal ihr Möffchen in Panzermanier da abzustellen. Ich passe dann mit meinem Auto zwar noch dahinter, aber es bedarf schon einiger Kurbelei, bis ich so stehe, dass es passt. Und das muss einfach nicht sein.
Wir haben sie schon ein paar Mal wegfahren sehen und auch das Auto schon an anderen Stellen in der Straße, wir wissen aber nicht genau, wo sie hingehört. Und wüsste ich es, hätte ich ihr heute Abend auch persönlich Bescheid gegeben. So musste nun ein Zettel herhalten. Ich denke, ich habe es recht höflich formuliert: „Hallo, da es nun zum wiederholten Male passiert ist: Wir bitten Sie, Ihr Fahrzeug der Größe entsprechend abzustellen, so dass auch wir bequem einparken können. Der Platz reicht eigentlich für zwei große Autos aus. Vielen Dank.
Mal sehen, sollte ich sie morgen sehen, werde ich sie auch persönlich ansprechen. Aber irgendwann ist auch mal gut. Man soll ja seinen Ärger nicht ewig in sich hineinfressen.
Aber kennt ihr das? Der Zettel klemmt jetzt an der Windschutzscheibe und schon fühle ich mich schlecht. Bin ich ungerecht? Bin ich zu streng? Ist das unfreundlich? Bekomme ich einen bösen Zettel an mein Auto? Und doch weiß ich, dass ich nichts Unfaires getan habe. Würde ich so „großzügig“ parken und das immer und immer wieder, hätte man mich wahrscheinlich schon beim ersten oder zweiten Mal angesprochen und das ggf. nicht sonderlich nett. So ist es doch irgendwie immer. Man selbst ist zurückhaltend, macht den Mund nicht auf und ärgert sich im Stillen, aber jemand anderes hätte wahrscheinlich schon längst mal eine Ansage gemacht.
Und was mache ich? Ich ärgere mich über mich selbst und stelle mein Handeln in Frage. Der Zettel bleibt jetzt dran. So!

Das war er auch schon wieder – der Donnerstag. Und morgen ist dann schon wieder Freitag. Meine Herren, die Zeit rennt und ich hoffentlich auch bald wieder.

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