Nach meinem kleinen Tief der vergangenen beiden Tage habe ich heute Morgen direkt etwas geändert. Ich bin 20 Minuten früher aufgestanden, habe mir auch mal wieder etwas Farbe ins Gesicht geschminkt und habe mir mit dem wach werden und in den Tag starten etwas mehr Zeit gelassen.
Und siehe da – ich denke das hat geholfen. Ich bin immer noch nicht der größte Morgenmensch. Noch nie gewesen. Das ist wie bei der Kreidler (Tag 10) – mich muss man eben auch erst ein paar Mal treten, bevor ich richtig anspringe.
Übrigens – die Kreidler läuft jetzt. Nach ein paar kleinen Startschwierigkeiten und kurzer Fehlersuche, konnte sie gestern angemeldet bzw. versichert werden. Seitdem düst Timos Papa auf diesem nostalgischen Gefährt kreuz und quer durch Rommerskirchen. Auf seiner ersten Tour hat er auch direkt einen weiteren Kreidler-Fan getroffen. Man tauscht sich nun regelmäßig aus.
Ich bin gespannt, ob vielleicht demnächst ein Zeppelin mit Günter als Kapitän über den Ort schwebt ?

Ach Leute, so schlecht geht es uns doch gar nicht. Also ich hoffe, dass ihr und eure Lieben alle gesund seid und dass das auch so bleibt.
Dieses Wetter, Sonnenschein, keine Wolken, sommerliche Temperaturen, das tut gut. Ich habe diesen Hauch von Sommer heute direkt genutzt, um meine Mittagspause im Garten zu verbringen und zu lesen. Wunderbar! Und allein war ich auch nicht. Nil – die Katze – und Poldi waren mit dabei.
Poldi ist die Hauptdarstellerin in meinem aktuellen Buch. Genau genommen, der dritte Teil aus der „Tante Poldi“-Serie von Mario Giordano. Sehr lustige Bücher, sehr kurzweilig. Liest man mal eben so weg. Poldi ist eine Dame von ca. 60 Jahren, sie lebt, nach einem, bis dahin recht turbulenten Leben, mittlerweile auf Sizilien. Hier spielen auch ihre Geschichten, humorige Kriminalgeschichten. Sie ist so eine Art bayrische Miss Marple, so á la „Mord ist ihr Hobby“. Ich mag es besonders gern, wenn der Dialekt der Darsteller auch so geschrieben ist, wie sie es sprechen. Hier mal ein Beispiel: „Gar nix werd i dem Saubatzi sagen! Verrecken soll er, die oide Arschkrampn!“
Also wirklich lustig. Wer Lust darauf hat, hier noch die Reihenfolge der drei Bücher: „Tante Poldi und die sizilianischen Löwen“, „Tante Poldi und die Früchte des Herrn“, „Tante Poldi und der schöne Antonio“ (lese ich gerade). Und denkt daran: Bitte wenn möglich nicht bei Amazon bestellen, sondern beim lokalen Buchhändler. Viele haben jetzt einen Online-Shop mit Lieferservice. Für die Solinger unter euch, schaut mal auf www.solinger-tageblatt.de/wir-sind-fuer-sie-da hier werden schon sehr viele lokale Einzelhändler, Gastronomen etc., die jetzt liefern oder verschicken, aufgelistet und es kommen immer mehr dazu

Gelesen habe ich schon immer gern. Eins meiner absoluten Lieblingsbücher, auch mit verschiedenen geschriebenen Dialekten, „Hummeldumm“ von Tommy Jaud. Zum kaputtlachen. Genauso wie „Der Löwe büllt“, ja, büllt, das ist kein Fehler. Damit kann man sich immer super unterhalten. Ich muss auch bei den Büchern ständig lachen und dann muss Timo sich immer Auszüge anhören, damit er mitlachen kann.
Sehr empfehlen kann ich auch „Liebe ist ein Notfall“ von Sabine Heinrich, der WDR-Moderatorin. Nein, das ist nicht wie man meinen könnte, ein schnulziger Liebesroman. Es ist eine Art geschriebener Road-Trip mit ganz viel Spaß, Gefühl, Freude und auch Trauer. Ich fand das so toll, ich habe es mittlerweile schon mehrfach verschenkt. Die Verfilmung war leider nicht so nah am Buch, wie ich es mir gewünscht hatte.
Als Kind war eines meiner absoluten Lieblingsbücher „Die unendliche Geschichte“. Achja, ich wollte so gern mit Atreju und Artax durch die Prärie reiten ?
Ansonsten lese ich immer ganz gerne Thriller. Zuletzt auf meinem Kindle – wirklich praktisch so ein E-Reader und ich war lange dagegen – Bücher von Catherine Shepherd „Winterkalt“ und „Nachtspiel“. Sehr spannend geschrieben. Die Bücher von Stieg Larsson, „Die Millennium Trilogie“, sind auch großartig. Aber bitte schaut euch, wenn ihr die Filme schauen wollt, die schwedischen Verfilmungen an. Bitte nicht die aus Hollywood mit Daniel Craig. Daniel Craig ist toll, aber dieser Film braucht einfach dieses Hollywood-Schischi nicht. Alles viel zu durcheinander. Ich könnte jetzt noch ewig Bücher empfehlen, aber man soll ja irgendwann auch aufhören, wenn es am schönsten ist. Fragt mich einfach, wenn ihr noch Tipps braucht.
Oh, eins noch: „Das Parfum“ von Patrick Süskind, ein absoluter Klassiker.

Ja und Nil. Nil war auch die ganze Zeit bei mir. Hat sich einen Lachs-Stickie geholt und dann im Garten gedöst. Für sie ist das herrlich. Sie ist eine Freigängerin. Bewegt sich kreuz und quer durch die Siedlung, aber meist hängt sie doch hier im Garten ab. Und jetzt, wo es warm ist, bleibt hier die Haustür offen, natürlich nur, wenn wir da sind. Sie kann also rein und raus, ganz so wie sie möchte. Gerade jetzt stand sie plötzlich hinter mir, da muss man manchmal ganz schön aufpassen.

Heute steht auch gar nicht mehr so viel an. Ich war noch joggen. Und dazu habe ich heute den absoluten Gute-Laune-Tipp: Geht raus in die Sonne, joggen, auf dem Rad oder einfach nur spazieren oder setzt euch auf den Balkon bzw. in den Garten und dann hört ihr ganz laut “Like Ice in the Sunshine”. Lief bei mir eben und ich kann nur sagen: “Sch… auf Corona-Krise” man hat sofort ein dickes Grinsen im Gesicht. Vielleicht sollte man dieses Lied momentan einmal am Tag über Lautsprecher in die Städte bringen. Gleich danach in meiner Gute-Laune-Playlist „How do you do?“ von Roxette. Es nützt grad alles nix, die Situation ist wie sie ist, aber Musik macht gute Laune und die brauchen wir doch im Moment alle.

Gleich müssen wir noch ein bisschen was einkaufen. Ich bin eigentlich nicht so, von wegen nervös werden, weil Feiertage anstehen. Aber da die Menschen jetzt sowieso schon irgendwie eigenartig einkaufen, haben wir auch beschlossen unseren Wochenend-Oster-Einkauf heute schon zu erledigen und nicht erst am Donnerstag.
Und wenn wir dann zurück sind, hoffe ich, dass Timo den Grill zum ersten Mal anschmeißt. Oh, das wäre die Krönung des Arbeits-Garten-Tages.

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