Ich melde mich heute wieder nur kurz. Wir verbringen heute den ultimativen Sonntag.
Das heißt: Joggen, Streaming, Schokolade, Kochen, Gaming

Ein Sonntag wie er sonntagiger nicht sein könnte. Ausschlafen bis kurz vor 10 Uhr, eine 5km-Joggingrunde und dann haben wir uns heute das Finale von Game of Thrones gegönnt.
Ganz ohne schlechtes Gewissen, da das Wetter hier eher durchwachsen ist. Windig, kühl, regnerisch. Da darf man einfach mal auf der Couch bleiben. Rolladen runter und die 8. und finale Staffel schauen. Ich werde hier natürlich nicht spoilern. Guckt es einfach selbst. Timo war ja auch lange überzeugter Nicht-Game-of-Thrones-Gucker, aber ich bin mir sehr sicher: Es hat ihm gefallen. Wir haben die 8 Staffeln mit 73 Folgen in 14 Tagen durchgerockt.
Und ich muss sagen, beim zweiten Mal hat mir die letzte Staffel besser gefallen und generell macht die zweite Runde wirklich Sinn. Bei so einer komplexen Serie fällt einem immer wieder etwas Neues auf, man erkennt neue Zusammenhänge und versteht die Charaktere noch besser.
Begleitet wurde das Staffelfinale von dem ein oder anderen Butterbrot und etwas Schokolade ? Nützt ja nix – Truppenverpflegung muss sein.

Um kurz vor 18 Uhr hatten wir es dann geschafft, das Abenteuer in Westeros war überstanden und ich habe mich der nächsten, meiner persönlichen Herausforderung gestellt: Risotto mit wilden Pilzen.
Und es hat mir Spaß gemacht. Alles vorbereiten, die Zutaten zusammenstellen, schnibbeln, im Kochbuch nachlesen. Und dann, ja dann ist es nur noch Rühren. Das scheint mir das ganze Geheimnis zu sein. Denn ähnlich wie bei der Creme Brulée, von der ich immer dachte, es wäre so schwer, ist es auch beim Risotto eigentlich gar kein Geheimnis. Man schüttet alle 10-15 Minuten Brühe nach und rührt, rührt, rührt.

Zwischenzeitlich war eine Freundin bei uns angekommen, um ein bisschen zu plaudern. Timo ist da wirklich ganz tapfer. Die Frauen in meiner Leserschaft wissen, was es bedeutet, wenn wir anfangen zu plaudern ?
Jetzt ist sie auch noch frisch verliebt. Da gibt es dann eine Menge auszutauschen, zu fragen und zu schwärmen. Herrlich. Aber Timo wurde immer ruhiger. Verständlich. Er sagte eben selbst: „Selbst wenn man etwas dazu beizutragen hätte, man kommt ja gar nicht dazu.“

Unsere Freundin hat vom Risotto auch gleich etwas abbekommen. Für mich die größere Herausforderung. Für andere kochen. Auch wenn ich weiß, was ich kann, ist es immer wieder ein bisschen aufregend. Ich möchte ja schließlich, dass es schmeckt.
Timo hat uns noch ein schönes Stück Roastbeef gebraten und dann konnte es losgehen. Und es ist gelungen – das Risotto war schön cremig und lecker. Sogar ich habe dieses Pilz-Gericht gegessen ? Und ich habe mal wieder gelernt: Einfach machen, so schwer ist es meistens gar nicht.

Wir lassen den Abend jetzt ausklingen. Morgen startet auch für mich mal wieder eine vollständige Arbeitswoche.  Timo hat jetzt gerade mit seinem Oster-Geschenk angefangen: „Greed Fall“ für PS4. Ich schaue immer gerne zu, wie er die Welten erkundet und die Aufgaben löst.  Mir ist es ein Rätsel, wie er in den meist sehr komplexen Open-World-Spielen den Überblick behält und auf dem Controller alle möglichen Knöpfe teilweise gleichzeitig drückt. Als hätte er nie etwas anderes gemacht. Irgendwann werde ich das auch mal probieren.
Aber heute nicht mehr. Ich schaue jetzt noch eine Weile zu und dann werde ich aber auch ins Bett gehen. So ein sonntagiger Sonntag kann ganz schön anstrengend sein.
Kommt gut in die neue Woche.

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