Nein, die Fragezeichen sind kein Platzhalter, den ich vergessen habe, gegen die korrekten Daten auszutauschen. Fakt ist, ich habe keine Ahnung, welchen Tag wir heute seit Beginn des Blogs haben. Aber da es ziemlich genau zwei Jahre sind seit der ganze Pandemie-Kram begonnen hat und man im Internet so ziemlich alles googeln bzw. berechnen kann, habe ich Schlaubi-Schlumpf einfach mal berechnen lassen, von welchem Zeitraum wir hier sprechen.
Und ich muss sagen – ich bin ganz schön treffsicher. Ich habe quasi vor ziemlich genau 2 Jahren angefangen zu schreiben. Nämlich am Samstag, 20.3.2020, und heute haben wir Sonntag, 21.3.2022. Was bedeutet es sind 729 Tage bzw. 1 Jahr, 11 Monate und 27 Tage. Hier fallen wohl auch meine zwei ausgefallenen Geburtstage ins Gewicht, sonst wären auch die 2 Jahre voll 😊
Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Ist es Zufall, dass ich ausgerechnet heute wieder den Laptop ausgepackt habe? Ist es. Mir war das Datum nicht bewusst. Finde ich ja schon irgendwie spannend. Gibt es Zufälle? Ist das „vorbestimmt“? Hat mein Unterbewusstsein mich gesteuert?? Keine Ahnung. Aber schon ne krasse Punktlandung.

Jetzt muss ich aber auch irgendwie wieder dein Einstieg finden. Moment ich rechne nochmal eben…. Der letzte Eintrag ist vom 12. August 2021, also von vor 220 Tagen, 7 Monate und 8 Tage. Unglaublich. Das hätte ich von mir aus niemals geschätzt. Vielleicht so 3-5 Monate, aber dass es so lange ist.
Keine Sorge, ich werde jetzt nicht alles zusammenschreiben, was seitdem alles passiert ist. Vielleicht ein paar Eck-Infos:
Timo hat endlich seine PS5, Geburtstagsgeschenk von 2020. Nach über einem Jahr konnten wir ganz nach dem Motto „zur richtigen Zeit am richtigen Ort“ eines der weißen Wunder-Geräte ergattern.
In unserem Garten überwintert seit Oktober – und seit November im Tiefschlaf – unser Igel „Ecki“. Bisher will er noch nicht so richtig wach werden.
Wir sind weiterhin von Corona-Infektionen verschont geblieben, haben aber mittlerweile auch unsere ersten PCR-Tests hinter uns – wobei uns auch mittlerweile rote Warn-Apps nicht mehr schocken.
Meine Kurzarbeit war zum 1. Oktober offiziell beendet und ich habe danach noch ein paar Monate Teilezeit drangehangen, die zum 1. April nun auch enden.
Wir waren endlich mal wieder im Urlaub. Zuerst nur ein erster vorsichtiger Trip innerhalb Deutschlands nach Glücksburg, kurz vor der dänischen Grenze. Und im Dezember haben wir uns mal wieder nach Madeira getraut… wunderschön, wie eh und je.
Des Weiteren waren wir in einen mittelschweren Verkehrsunfall verwickelt. Der Schaden, an unserem Auto von zwei anderen Autos verursacht, ist bis heute nicht reguliert und wir bekommen seit Monaten einen recht nervenaufreibenden Einblick in den Wettstreit von Versicherungen und Anwälten, wie sie kreativ werden, um sich möglichst günstig aus den Verpflichtungen zu winden.
Wir sind beide wieder ein Jahr älter geworden, was mich jetzt schon ziemlich zum aktuellen Stand der Dinge führt: Timo baut derzeit mein Geburtstagsgeschenk im Garten auf – ein Hochbeet. Und mir hat das neue Lebensjahr eine Brille beschert. Seit vergangenem Donnerstag sitzt nun eine Sehhilfe auf meiner Nase.

Das waren im Groben die letzten Monate. Beschweren kann ich mich wirklich nicht. Außer ein paar Motivationstiefs, war und ist alles im Lack.
Gerade gestern haben wir den wunderschönen, sonnigen Tag genutzt, um den Garten wieder ein Stück fitter zu machen. Wie erwähnt, baut Timo fleißig an meinem künftigen Hobby „Hochbeet“. Es wird grandios und groß. Ich freue mich schon riesig es zu bepflanzen und dann zu sehen, wie alles wächst. Die Auswahl für die Bepflanzung steht noch nicht, aber ich denke es werden 2-3 Kräuter, Tomaten, Paprika und oder Chillis und vielleicht Frühlingszwiebeln… Ich weiß noch gar nicht genau, was alles geht. Für die Befüllung werden wir eine Menge Material benötigen, dazu haben wir unseren Weihnachtsbaum und diverses Geäst, was wir nach der doch sehr windigen Zeit einsammeln konnten, gesammelt. Die beiden unteren Schichten sind definitiv gesichert.
Ich habe mich gestern, um die Pflanzen im Garten gekümmert und die ersten Kübel neu bepflanzt und mein bestehendes, rundes Beet einmal komplett leer gemacht und neu aufgefüllt. Als nächstes muss überall mal der Rindenmulch erneuert werden. Vor allem im schmalen Beet vor der Haustür. Hier liege ich im Clinch mit einem Tier – ich weiß nicht, ob es eine Katze, ein Eichhörnchen oder vielleicht ein Vogel ist – aber es zerwühlt gewühlt jede Nacht den Rindenmulch und zieht das darunterliegende Unkrautvlies raus. Entsprechend muss ich hier mal wieder aufräumen.

So, hat keiner gemerkt 😊
Wir haben gerade eine Waffel- und Corona-Test-Pause eingelegt. Sprich schnell einen leckeren Waffelteig angerührt, Waffeln gebacken, Waffeln gegessen, bis uns einfiel, dass um kurz vor 15 Uhr noch ein Testtermin ansteht. Alles erledigt, wir haben das finale Ziel für heute – dich Couch – wieder erreicht.

Morgen geht es für mich zu einem dreitägigen Adobe InDesign-Kurs nach Düsseldorf, bin schon sehr gespannt. Natürlich auf die Inhalte des Kurses, aber auch, wie sich das neue Sehen mit Brille so weiterentwickelt. Noch ist es etwas mühselig und anstrengend. Zum einen muss ich mich definitiv noch daran gewöhnen, dass da jetzt immer etwas in meinem Gesicht ist – fühlt sich noch an wie eine Maske. Vor allem aber ist es für mein Gehirn offensichtlich noch wirklich schwierig. Der Grund für die Brille ist nicht, dass ich schlecht sehen kann, sondern eine Hornhautverkrümmung links, die in den letzten Wochen dazu geführt hat, dass ich ständig Kopfschmerzen hatte. Also im wahrsten Sinne des Wortes ein Knick in der Optik. Nun ja, noch muss ich mich damit auseinandersetzen, dass sich vieles für mich optisch verzerrt und von links nach rechts trapezförmig breiter wird. Beim Gehen ist es besonders unangenehm, da sich dann – in meiner neuen Wahrnehmung – der Boden unter mir verzerrt und bewegt, was dazu führt, dass mir schlecht wird und ich teilweise schwanke. Meine Augen sind abends noch sehr müde, brennen zwischendurch und hinter meinem linken Auge entsteht teils ein heftiger Druck. Mir wurde aber vom Fachpersonal versichert, dass das in den Tagen/Wochen der Eingewöhnung durchaus normal ist.
Autofahren und Lesen funktioniert wunderbar, da bemerke ich mein neues Accessoire schon fast gar nicht mehr. Und genau das werde ich jetzt auch noch ein bisschen machen – Lesen. Die letzten Seiten von Ken Folletts „Kingsbridge – der Morgen einer neuen Zeit“. Das ist wieder so ein Ding – nach drei zusammenhängenden Bänden, kommt nun der vierte Teil, der aber die Geschichte VOR den anderen drei Handlungen erzählt. Macht aber nichts. Ich lese die historischen Romane von Follett alle supergern. Und obwohl man abgeschreckt sein könnte von immer um die 1000 Seiten, lesen sich die Bücher so weg. Wer also „Die Säulen der Erde“, „Die Tore der Welt“ und „Das Fundament der Ewigkeit“ gelesen und gemocht hat…. Band 4 aka 1 ist eine absolute Lese-Empfehlung.
Und wer historisches und mittelalterliches mag, hier noch eine schnelle Filmempfehlung auf amazon prime „Narziss und Goldmund“. Ich fand den Film wirklich gut und hab ihn mir sehr gern angesehen.

Ich wünsche nun euch allen, die ihr nach so langer Zeit wieder den Weg zurück zu „nützt ja nix“ gefunden habt, noch einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue, sommerliche Frühlingswoche.

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