Jetzt ist es doch wieder später geworden als ich wollte. Aber man vergisst auch immer die Zeit, wenn es so lange hell bleibt – wobei es ja jetzt schon wieder recht früh dunkel wird. Das heißt dann wohl, dass der Sommer so langsam in die letzten Züge geht. Schade. Ich mag Sommer. Nützt ja nix – so ist der Lauf der Zeit. Und ein paar Tage Sommer liegen ja doch noch vor uns.

So, gestern war Seminar zum Thema „Kommunikation“ in Solingen angesagt. Ich hätte allerdings erstmal ein Seminar zum Thema „erholsam schlafen, um früh aufzustehen“ gebraucht. Das war die erste Herausforderung des Tages. Ich musste seit 5 Monaten nicht mehr früh aufstehen – also um 7.30 Uhr. Und so war die Nacht dann auch eher unruhig. Kennt ihr vielleicht auch, z. B. wenn man in den Urlaub fliegt und deswegen mitten in der Nacht aufstehen muss, weil der Flieger so früh geht. Dann hat man die ganze Zeit Angst zu verschlafen, was zur Folge hat, dass man eigentlich nicht wirklich schläft. Und so war das bei mir von Montag auf Dienstag auch. Entsprechend gerädert und verpennt bin ich dann also nach Solingen gedüst. Um 9.30 Uhr ging das Seminar los. Und es war wirklich interessant und gut umgesetzt. Nicht so ein Ding, wo man den ganzen Tag vor einer Leinwand sitzt und nach und nach eine Power-Point-Präsi durchgeht. Wir waren in der kleinen Gruppe – mit sehr netten, lockeren Menschen – zusammen mit der Referentin permanent im Gespräch und haben immer wieder praktische Übungen gemacht. So war der ganze Tag inkl. Mittagessen wirklich sehr kurzweilig. Am Nachmittag war es dann geschafft und meine kleinen, müden Augen und ich sind zurück nach Rommerskirchen gefahren. Ich war so übermüdet, dass ich tatsächlich bis 18.30 Uhr dann erstmal auf der Couch geschlafen habe. Danach war ich natürlich immer noch Matsche im Kopf, aber irgendwie war es erträglicher.
So war ich dann gestern nicht ganz so spät im Bett, habe noch ein paar Seiten gelesen und habe dann ganz hervorragend ausgiebig Schlaf nachgeholt, so dass heute wieder alles in geregelten Bahnen laufen konnte.

Jetzt gerade sind wir aus Köln zurückgekommen. Wir mussten uns von unseren Urlaubs-Gästen Punky und Pünktchen trennen. Nach über 4 Wochen wurden sie jetzt doch von ihren Besitzern vermisst. Und da die Hitze jetzt nicht mehr so extrem ist, haben wir sie in ihr Heim zurückgebracht. Timo bringt gerade die Meerschweinchen-Ecke in Ordnung. Schon komisch, dass es da jetzt wieder so leer ist und morgens jetzt niemand mehr quietscht, wenn wir die Treppe runterkommen. Aber wenn es am schönsten ist, soll man ja aufhören.
Jetzt sind die beiden wieder im Kölner Kinderzimmer und Lu, die Französische Bulldogge, hat sich auch gefreut – also wirklich – dass die kleinen, pelzigen Freunde wieder da sind.
Ja und dann haben wir uns gleich noch verquatscht und es war bereits kurz nach acht als wir uns auf den Heimweg gemacht haben.
Und dann standen wir im zweiten Stau des Tages. Auf der Hinfahrt hatten wir vorhin schon echt Glück. Kurz bevor wir auf die Autobahn sind, muss da ein Unfall passiert sein. Man sah in der Ferne schon ein ADAC-Fahrzeug und Autos die verkehrt herum auf der Bahn standen. Und hinter uns rauschten auch gerade die Rettungsfahrzeuge und Feuerwehr an. Wir konnten gerade noch durch, denken aber, dass kurz nach uns die Bahn auch erstmal gesperrt wurde, um die Unfallstelle aufzuräumen.
Der Stau jetzt eben war eine offizielle Sperrung, da heute Nacht im Tunnel Lövenich Wartungsarbeiten durchgeführt werden. Da soll es dann morgen früh wieder alles laufen.
Uns ist das jetzt egal. Wir wollen jetzt nirgendwo hin. Außer vielleicht noch eben Schlabberklamotten anziehen und dann machen wir Stau und Vollsperrung auf der Couch.

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